Tourempfehlung #1: Beerfelden – Krähberg (Feierabendrunde)

Heute gibt es mal so eine typische Tour zum Feierabend (Dauer max. 1h). Die Strecke ist allerdings nur von Montag-Freitag zu befahren, da die Krähbergstrecke am Wochenende für Motorradfahrer gesperrt ist.

Hier die Tour als Link im online Routenplaner von Calimoto:

m.calimoto.eu/r/GPDylQ7eSM

Wenn ihr den Link öffent habt ihr auch die Möglichkeit, euch die Route als GPX exportieren zu lassen (rechte Seite, über „Tour Teilen„)

2018-05-02 13_01_53-calimoto - Dein Motorrad-Touren - & Routenplaner

Start und Ziel ist jeweils Eberbach. Es geht erst mal gemütlich am Neckar entlang in Richtung Hirschhorn. Für Freunde von Soundröhren, kurz vor Hirschhorn ist auch ein kurzes Tunnelstück mit dabei. 🙂

Ist man durch Hirschhorn durch, geht es Richtung Kortelshütte und Rothenberg den Berg hoch. Anfangs ist der Straßenbelag nicht so super, nach Rothenberg wird das aber schlagartig besser. Die Straße führt über schön geschwungene Kurven durch den Wald bis nach Beerfelden. Die Straße ist nicht besonders breit, also bitte ein Auge auf die Linienwahl haben!

Von Beerfelden geht es über ein kurzes Stück Bundesstraße bis nach Hetzbach. Dabei ist eine sehr schöne Rechtskurve anzutreffen. Wer sich die Rasten anschleifen will, hier ist die Gelegenheit dazu :-).

In Hetzbach angekommen biegt man rechts ab auf die berühmte Krähbergstrecke. Hier wurden früher Straßenrennen abgehalten, und da scheinbar einige denken sie müssten das unbedingt nachspielen, ist die Strecke seit ein paar Jahren am Wochenende für Motorräder gesperrt. Es wird auch (vor allem im April/Mai) entsprechend kontrolliert. Lieber kein Risiko eingehen.

Die erste Hälfte der Krähbergstrecke hat einen herrlichen Straßenbelag, die zweite Hälfte ist etwas holpriger, allerdings ist das meckern auf hohem Niveau. Irgendwann fährt man dann durch Kailbach durch und schwenkt wieder nach rechts Richtung Eberbach ein. Die Strecke schlängelt sich schön durchs Tal und man kommt in einen angenehmen „flow“. Unaufgeregtes dahingleiten (schon allein wegen den zahlreichen Geschwindigkeitsbegrenzungen) durch den schönen Odenwald bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Natürlich kann die Tour auch in entgegengesetzter Richtung befahren werden. Da ich aber die „sportlichen“ Passagen lieber bergauf fahre, hab ich die oben beschriebene Richtung gewählt.

 

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6 Kommentare zu „Tourempfehlung #1: Beerfelden – Krähberg (Feierabendrunde)

  1. Danke für diesen schönen Tipp. Allerdings nerven die Straßensperrungen für Motorrad Fahrer sehr. Fällt den Behörden nichts besseres ein um Raser und/oder Biker die ihren Auspuff manipuliert haben aus dem Verkehr zu ziehen?

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    1. Ja, da hast du völlig recht. Aber ist halt scheinbar die bequemste Lösung…. Am Ende vom Krähberg war früher mal ein super Motorradtreff… der hat nach der Streckensperrung dicht machen müssen.

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    2. Leider lag das eigentliche Problem hier ganz woanders. Nicht die eher wenigen Fälle von sinnloser Raserei und/oder manipulierter Auspuffanlagen waren dabei ausschlaggebend, sondern der massive Anstieg der Verkehrsfrequenz einspuriger Kraftfahrzeuge an arbeitsfreien Tagen und die damit verbundene Lärmbelastung der Anlieger entlang der Strecke. Die Lebensqualität jener Bürger hat sich nun zwar verbessert, allerdings auf Kosten der Verkehrsteilnehmer, die nun gezwungen sind zumindest an Wochenenden in andere Gegenden auszuweichen. Es wäre interessant zu wissen, ob sich die angeführten Fahrverbote nun nur auf Motorräder beschränken, oder auch Mopeds davon betroffen sind?

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      1. Hi CodeParc!

        Ich kann das schon irgendwo nachvollziehen, dass das störend ist für die Anwohner. Allerdings verlagert sich das Problem ja nur. Jetzt wird halt am WE nicht mehr der Krähberg hoch gefahren, jetzt gehts dann halt die Strecke über Rothenberg oder das Sensbachtal hoch. Konsequentere Kontrollen würden meiner Meinung nach halt mehr bringen als Strecken einfach komplett zu sperren. Unter der Woche, vor allem Freitag Mittags, ist da noch immer Halli Galli den Berg hoch. Manche drehen dann aus Prinzip erst so richtig auf, denn es scheint ja dann offiziell erlaubt zu sein.

        Wir haben bei uns eine Strecke (Amorbach – Michelstadt) die sich scheinbar nicht so einfach sperren lässt, da man wahrscheinlich Sorge hat, dass der Kurort 15km weiter (Vielbrunn) darunter leidet wenn der gesamte Zweiradverkehr am Wochenende da durch geht. Aber man hat auch da keine Chance ausgelassen es für Zweiradfahrer möglichst unattraktiv zu machen. Mittelstreifen nicht mehr überfahrbar, Tempolimit, und bis vor kurzem waren unten am Berg auch noch „Rüttelstreifen“. Das fanden die Anwohner total toll…. bis sie gemerkt haben, dass die LKWs die da hoch und runter fahren, einfach ungebremmst über die Rüttelstreifen drüberbrettern. Der Krach war im ganzen Tal zu hören. Die Rüttelstreifen waren dann ruck zuck wieder weg.

        Naja, lange Rede, kurzer Sinn: ich verstehe beide Seiten, finde aber, Strecken einfach nur plump zu sperren löst nicht das Problem, es verlagert es nur. Konsequente Kontrollen in den Gebieten würden da eher fruchten. Sowas spricht sich rum und man kommt gar nicht auf die Idee z. B. den DB-Eater raus zu machen wenn die Wahrscheinlichkeit mit dem Ding in eine Kontrolle zu kommen recht hoch ist. Aber ich muss natürlich zugeben, als Motorradfahrer der oft in diesem Gebiet unterwegs ist, bin ich da vielleicht auch nicht 100% objektiv. 🙂

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        1. Hallo Awesomefreaky!

          Auch ich bin der Meinung, daß Totalsperren keine sinnvolle Dauerlösung darstellen, da dadurch auch der Fremdenverkehr in mehreren Gemeinden in Mitleidenschaft gezogen wird. Leider ist auch immer wieder zu beobachten, daß die Anwohner mit ihren Bürgerinitiativen eine völlig falsche Richtung einschlagen und nicht selten in einer juristischen Sackgasse landen, weil sie offenbar mit ihrer Situation nicht umzugehen wissen. Auch halte ich die Ausgrenzung und Vorverurteilung von bestimmten Gruppen im Verkehrsgeschehen für verfassungswidrig. Dagegen sollte der ADAC mit einer Verfassungsklage vorgehen, wenn es sein muß bis zum europäischen Gerichtshof.

          Ich persönlich halte Aufklärung für ein weit besseres Mittel, wie z.B. automatisierte Meßstellen, die Geschwindigkeit und dB-Werte an den neuralgischen Stellen allen Verkehrsteilnehmern anzeigen. Dann sieht jeder Motorradfahrer sofort wie und wo er sich falsch verhält. Für alle tödlich verunglückten Fahrer der letzten 50 Jahre sollten entlang der besagten Strecken weiße Holzkreuze errichtet werden, mit vollem Namen, Sterbedatum und Alter, damit die Fahrer sehen wie schnell ein Menschenleben ausgelöscht sein kann. Wenn da erst mal ein paar hundert Gedenkkreuze an all den vielen gefährlichen Stellen stehen, dann sollte sich das bald im Bewußtsein der Fahrer festsetzen. Welcher Motorradfahrer hat schon Lust ausgerechnet im Odenwald zu krepieren?!

          Ich persönlich halte diesen Interessenkonflikt für durchaus lösbar, das kann aber nur durch ein „Miteinander“ funktionieren, jedoch niemals durch ein aggressives „Gegeneinander“, so wie sich das manche Leute im Landkreis vorstellen!

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